Alltagsbegegnung(en)

Heute war ein zacher Tag.
Ich war extremst müde und unausgeschlafen (habe in Summe 2 Stunden geschlafen, nicht etwa weil ich die Nacht durchgetanzt hab, sondern weil ich einfach nicht schlafen konnte…), die Kinder waren unausgeglichen und quengelig, das Baby sowieso und ich musste noch in den Supermarkt einkaufen… Die Große hatte Tapdance und so hab ich die Jüngeren in den Einkaufswagen gesetzt und bin einkaufen gegangen. Und die Mittlere hat rumgemotschgert, weil sie hungrig war (ich auch, es war 3 Uhr Nachmittags und ich hatte außer einem Butterbrot in der Früh noch nichts gegessen), das Baby wollte unbedingt auf meinen Arm bzw die Regal ausräumen, die Schlange bei der Kassa war ewig lang, ich wollte nur heim ins Bett, räume die Einkäufe aufs Band… und platzt die Nudelpackung und der gesamte Inhalt verteilt sich am Boden. Und das Baby weint und weint und weint und die Prinzessin jammert und jammert und jammert und ich wollt alles stehen und liegen lassen und im Auto schlafen.
Und dann  kommt eine Frau her: „Sweety, you just dropped all the noodles. Let me get you another package“ Und rennt los, um mir eine neue Packung zu holen. Ein anderer Kunde schneidet Grimassen, um das Baby abzulenken. die Kassiererin kommt angelaufen und räumt die Nudeln weg. Eine andere Kundin hilft mir die Waren aufs Band zu legen. Eine Frau tröstet mich: ‚ich weiß,  es ist nicht einfach, mit hungrigen Kindern einkaufen zu gehen. Respekt- du machst das super“

Und ich musste lächeln, bei so viel Hilfsbereitschaft.

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