Zufluchtsorte

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Wenn du einmal im Leben Kummer und Sorgen hast, dann geh mit offenen Augen durch den Wald. In jedem Baum, in jedem Strauch, in jedem Tier und in jeder Blume wird dir die Allmacht Gottes zu Bewusstsein kommen und dir Trost und Kraft geben“         (Erzherzog Max zu Sissi, im gleichnamigen Film)

Manchmal, wenn mir alles zu viel wird, muss ich hinaus. (Hinaus in die Welt!;-) Dann hab ich das Gefühl mir wird alles zu eng und ich brauche Ruhe. Ruhe von Menschen, Handy, Internet, Verkehr und Ruhe von mir selbst. Diese Ruhe finde ich im Spazieren gehen in der Natur. Daheim war es die Notfallrunde um den Block mit Miss Nussbaum, die mir wieder einen klaren Kopf verschafft hat, die Liechtensteinrunde mit Mama und Anna oder die Laxenburgrunde mit den Eltern Sonntag Nachmittag. Oder auch mal am Friedhof eine Runde spazieren. Besonders im November gehe ich gern am Friedhof spazieren. Vor ein paar Tagen hatte ich wieder das Gefühl, mir wird alles zu eng. Also bin ich in meine Schuhe geschlüpft und bin zum Friedhof gefahren. Es war kalt, richtig kalt,  Nieselregen und dunstig. Herrlich. Ich bin einfach drauf los gegangen, es war total still, außer mir war niemand da, nur ein oder zwei Jogger und ein, zwei Autos. In meinem Kopf waren tausend Gedanken, die raufrunterraufrunterrunterraufhinundher herum geschwirrt sind, mit jedem Schritt sind sie abgefallen und je weiter ich maschiert bin, desto leerer und klarer wurde mein Kopf. Irgendwann bin ich dann stehen geblieben, meine Hände ganz kalt, die Wangen rot von der frischen Kälte und ich habe mich umgeblickt. Was für eine Schönheit mich umgeben hat! Rotgelbes Laub, manche Bäume schon kahl, sie machen Platz für neue Blätter im Frühling. So ein schöner Kontrast zu den grauen Steinen!

 

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kaum zu glauben, dass ich vor 2 Monaten noch schwimmen war im Fluß!

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Am nächsten Tag war das Wetter so ganz anders! Zwar kalt und windig, aber sonnig! Darum bin ich mit 2 Freundinnen in den Park spazieen gegangen und wir haben ein paar Fotos gemacht. (ok, es waren mehr als nur ‚ein paar ‚) Ich liebe Laub! Das Rascheln hat so etwas unglaublich beruhigendes für mich!

imageimageimageimageNachher sind wir noch zu ‚Baker’s Crust‘ gefahren, wo es die besten Crépes von ganz Richmond gibt, find ich zumindest! Und so habe ich feierlich mein Detoxen gebrochen, bzw eine Sonntagsfreudenausnahme gemacht.

Ich bin gerne in der Natur, besonders jetzt, wo ich das Gefühl habe, die Farben explodieren und mein Verstand begreift diese unglaubliche Schönheit nicht.

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2 Kommentare zu “Zufluchtsorte

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