Dank

Gestern habe ich das Thanksgivingfest (oder soll ich es ‚Das Große Fressen‘ nennen?) mit einem ‚Friendsgiving‘ gestartet. Ich war bei Freunden eingeladen, der Tisch war wunderbar gedeckt, wir hatten eine kleine Andacht, haben Lobpreis gemacht und Bibel gelesen. Wir haben Wein getrunken (ja, wir braven, braven Christen trinken Wein! Und genießen es;-) ), haben gegessen, gelacht, geredet, getanzt… ich hab zwar nur die Hälfte verstanden, da es (fast) nur Brasilianer waren, aber es hat Spaß gemacht!

Und als wäre es abgestimmt, lese ich jeden Tag in meinem Andachtsbüchlein etwas zum Thema ‚Dank‘- perfekt!

Ich habe heute mal mein ‚Good Stuff‘ Glas geleert- ein Glas, dass ich mit Dank fülle, jeden Abend schreibe ich auf ein Zettelchen eine Sache, für die ich dankbar bin und gebe sie in das Glas, meine liebe Anna hat mir dieses wunderbare Geschenk gemacht. Manchmal fallen mir tausend Sachen ein, manchmal schreibe ich nach ewigem Überlegen einfach nur ‚ich bun dankbar, Atmen zu können‘ hinauf.

So ist das Leben… nicht immer findet man gleich etwas, wofür man dankbar sein kann, aber ich weiß, dass eine dankbare Haltung mich vor Verbitterung und Gleichgültigkeit schützt und vorallem vor der Einstellung, dass alles selbstveständlich ist.

Beim Durchlesen habe ich bemerkt, wie oft ich dankbar für das Lächeln der Kinder, den guten Tag, eine SMS, einKompliment oder meine Familie bin.

hier noch ein paar andere Dinge, für die ich dankbar bin, Dinge, für die es leicht fällt, dankbar zu sein:

  • Sonnenschein und buntes Laub
  • Gebet mit Freundinnen
  • Kuchen backen mit den Kindern- gutes Essen überhaupt
  • Skypen mit meinen Eltern
  • Schnee
  • Biblestudy
  • hilfsbereite Menschen im Supermarkt

und ja, ich möchte auch dankbar sein für Dinge, wo es mir schwer fällt sie zu aktzeptieren und anzunehmen:

  • einen Streit mit einem Freund, weil es mich lehrt, ehrlich zu sein und Dinge gleich anzusprechen
  • Heimweh, weil ich erkenne, wie wichtig mir meine Familie ist und wie beschenkt ich mit ihnen bin
  • Kritik (konstruktive), weil ich herausgefordert bin, an mir zu arbeiten
  • Gott sagt auch ‚Nein’… und da ist gut so, denn einige Dinge sind nicht gut für mich und ich bin möchte dafür dankbar sein, dass er mir manche Dinge nicht erfüllt… so gerne ich sie auch möchte… aber im Endeffekt weiß er es besser.
Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s