Was nicht selbstverständlich ist…

… und wofür ich unendlich dankbar bin.

Eine meiner sehr guten Freundinnen hat mir eine Karte geschrieben, in der sie Dinge aufzählt, wofür sie dankbar ist. Ich möchte es ihr gleich tun und dankbar sein, für Dinge, die für mich selbstverständlich sind, bzw. an die ich gewohnt bin, aber wo mir nicht bewusst ist, dass diese Dinge eben nicht selbstverständlich sind.

  • Eltern, die mich abends zu Bett gebracht haben, mir vorgelesen haben, mit mir gebetet haben. Die mit mir gespielt haben, in den Wald und Park gegangen sind, frisch gekocht haben, mir Werte, Höflichkeit und Manieren, beigebracht haben. Die Wert darauf gelegt haben, dass wir ‚Bitte‘ und ‚Danke‘ sagen, unser Geschirr nach dem Essen in die Küche bringen und grüßen. Die ins Zimmer gekommen sind, um unsere Freunde zu begrüßen. Die Kako gebracht haben, wenn Krise angesagt war, oder heiße Milch mit Honig.
  • Geschwister, mit denen ich viel und oft gestritten habe und mit denen ich heute so gut befreundet (beschwestert?) bin. Und ja, dazu zählt auch der Schwager.
  • gläubige Freunde. In 1. Thessalonicher 1:2-3, Philipper 1:3-6 und Kolosser 1:3-4 steht (kurz zusammen gefasst): ‚Ich danke Gott für euch und euren Glauben‘. Fast alle meine engsten Freunde teilen diesen Glauben mit mir. Und dies ist nicht selbstverständlich. Ich bin so gesegnet!
  • meine Gastfamilie, die mich mit in den Gottesdienst genommen hat und mich Leuten vorgestellt hat, die mich wiederrum in die Biblestudy eingeladen haben und zu diversen Hangouts mitgenommen haben, wo ich wieder andere Leute getroffen habe. So habe ich einen guten Freundeskreis hier aufbauen können und Freundschaften und Beziehungen knüpfen können zu Leuten, mit denen ich lachen und weinen kann, mit denen ich verreise, ins Kino gehe, Kochabende veranstalte oder Spieleabende mache. Auf deren Hochzeit ich Bridesmaid sein datf.
  • meine Gastfamilie. Ich liebe sie. Und die Kinder! Ich bin so vernarrt in den Kleinen. Sonntags ist er in der Früh zu mir gekommen, ‚I lo you Isa‘ Die Mittlere hat neulich zum Weinen angefangen, als ich ihr erzählt habe, dass ich eines Tages heim muss.
  • meine Dienstagsbibelrunde. Heute habe ich voll zum Weinen anfangen müssen, weil es mich so überrumpelt hat, wie gesegnet und beschenkt ich mit dieser Runde bin. Ich habe eine so tolle Gebetsgruppe, es sind so tolle Frauen. Wir lachen und weinen, können ehrlich sein. Und heute war ich ehrlich. Ich habe geweint und gesagt: ich bin so dankbar, euch zu haben.
  • mein Pastor. Er lebt für diesen Beruf. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie großartig er ist. Sein Kommentar heute hat mir den Rest gegeben: ‚WE are the ones who are blessed with YOU! Glory to the Lord!‘

Sandra Bullock sagt im Film ‚Während du schliefst‘ (einer meiner absoluten Lieblingsfilme, just fyi): ‚The truth is… I fell in love with you. With all of you. I might have saved your life. But you really saved mine. You allowed me to be part of this family. And I will always love you‘

 

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7 Kommentare zu “Was nicht selbstverständlich ist…

  1. Das liest sich so unglaublich schön und obwohl ich Dich nicht persönlich kenne, bin ich gerührt.
    Es ist so schön, Freunde zu haben, die den eigenen Glauben teilen und Menschen zu kennen, die den persönlich Wert erkennen.
    Ich freue mich für Dich 🙂

  2. Oooohhhh ❤ ❤

    Ich schreibe jeden Tag einen Dank auf ein Zetterl, und diese Dankeszetterln sammle ich in einem Glas.
    es ist so berreichernd und lehrt dankbar zu sein.

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