Memorial Weekend

Da am Montag Memorial Day war, hatte ich ein verlängertes Wochenende, welches ich in vollen Zügen genossen habe. Freitag begann mit Beeren Pflücken, abends waren eine Freundin und ich Domino Spielen in meiner Kirche (etwas, dass ich alle 2 Wochen mache… und es ist jedes Mal zum Schreien komisch, wir lachen, essen, blödeln… es macht so viel Spaß!) und anschließend noch etwas Trinkenk. Wir saßen lange an der Bar mit unserem Glas Wein, haben über Gott und die Welt geredet, philosophiert, gelacht… Manche Menschen trifft man, und es ist, als ob man sich schon ewig kennen würde. Ich hab sie zwar schon ein paar Mal getroffen, aber wirklich geredet haben wir nie, und dann kam der Florida Trip, wo wir uns ein Zimmer, und weil zu wenig Betten da waren, auch ein Bett geteilt haben. Und da lagen wir, mitten in der Nacht, mehr oder wenig fremd für einander… und dann kam eine Anektode über eine gemeinsame Bekannte und das Eis war gebrochen. So saßen wir auch freitags Abend bei Wein und haben geredet, als würden wir uns schon ewig kennen. Am Heimweg haben wir dann noch einen hübschen Beistelltisch in einer Seitengasse gefunden, den wir mitgenommen haben, das wird mein nächstes Projekt. (Nachts um halb 1 mit einem Holztisch durch die Stadt zu laufen ist ja auch ganz normal haha).

Samstag bin ich an den Pool und hab mich dort an die Liege geklebt und bin nicht mehr aufgestanden. Außer um kurz in den Pool, aufs Klo, neue Sonnencreme aufzutragen oder um zur Bar zu rollen um Nachschub zu holen. (und weil ich so Sonnencremephobistisch bin, hab ich mich im 10 Minuten Takt eingeschmiert, bis jeder voll genervt war… als ich als einzige keinen Sonnenbrand hatte, haben sie nicht mehr gelacht)

Montag war ich dann mit der Bambusschwester kayaken. Wir sind morgens los und sind 3 Stunden gekayakt, es war warm und sonnig, wir hatten Bier und es war richtig schön. Am nächsten Tag hab ich mich nicht mehr rühren können. Nachher waren wir noch spazieren und Blumen pflücken, haben gegrillt… so stell ich mir Feiertage vor!

Zwischendurch kam ich mir wie im Schwedenurlaub vor, Weizenfelder, Wald und Wiese, Blumen pflücken… so schön… Ich habe die Kamera beim Spazieren vergessen, ich hätt so gern Fotos gemacht von den Weizenfeldern, mit blauen Kornblumen dazwischen, dem goldenen Sonnenuntergang, den rießen Margaritenfeldern… ich habe dafür umso mehr mentale Fotos gemacht und sie als Erinnerung gespeichert! Außerdem waren wir eh zu beschäftigt mit plaudern, lachen, genießen, Blumen pflücken…;-) Ich konnte richtig Energie tanken für den Bambuswahnsinn der mir jetzt noch bevor steht!

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schauen diese Blumen nicht freundlich und fröhlich aus?

image image imageseit einer Woche wasche ich mir die Haare mit Kamillezitronenhonigaufguss, um sie natürlich aufzuhellen… und ich muss sagen, sie werden heller und schauen viel gesünder und sommerlicher aus. Ich will nämlich endlich weg vom Färben und wieder meine natürliche Haarfarbe haben:-)

 

 

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Berry Yummy

Schon letztes Jahr wollte ich unbedingt Erdbeeren pflücken gehen und ein Erdbeerfest veranstalten, aber- ewig aufgeschoben und verpasst. Das sollte heuer nicht passieren und so sind die Kinder und ich zu einer Strawberry picking farm gefahren… und was soll ich sagen- es war herrlich. Die Sonne hat geschienen, aber es war nicht zu heiß, es waren keine Leute dort, die Kinder waren gut aufgelegt und die Erdbeeren waren reif. Wir haben mega viele gepflückt und noch mehr gegessen… so herrlich süß und saftig! (oder wie der Kleine sagen würde: ‚berji yummy jawberjis‘- statt ‚V‘ sagt er nämlich ‚B‘ und statt ‚R‘ sagt er ‚J‘ und ‚S‘ kann er auch noch nicht sgen…) Der Erdbeersaft ist geronnen und schon nach kurzer Zeit waren die Schleckermäuler und Hände erdbeerrot! Der Kleine war ganz aufgeregt und konnte kaum pflücken vor Aufregung und Überforderung- sooo viele Erdbeeren! Die Große hat sich einfach mitten ins Feld gesetzt und gegessen und die Mittlere ist herum gerannt und hat gesungen. Neben den Erdbeeren haben wir auch frischen Honig gekauft- mich erstaunt es immer wieder wie sehr man den Unterschied zwischen Bio Ab Hof Honig und billig plastikverpackten Supermarkthonig schmeckt… der hat so richtig nach Heimat geschmeckt! Nach einer Fahrt am Heuwagen sind wir dann nach Hause, wo jetzt die Erdbeeren verarbeitet werden: Erdbeermarmelade, Erdbeereis, Erdbeersmoothie, Erdbeerkuchen, Erdbeerknödel,… und was nicht verarbeitet oder sofort genascht wird, wird eingefroren und später verarbeitet. Vielleicht fahr ich nächste Woche noch mal hin um Nachschub zu holen!

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an so ’nem schönen Ferientag mit Mary…

… muss man guter Laune sein!

Neulich hatten wir einen perfekten Tag. Es war so perfekt, dass ich mir vorkam, wie in einem ‚Kinder aus Bullerbü‘ Film. Oder in der Szene von Mary Poppins, wo sie in das Zeichentrickland kommen. Oder wie in Sound of Music.

Die Sonne hat geschienen, die Vögel haben gezwitschert, die Blumen geblüht, die Schmetterlinge sind geflogen und die Bienen haben gesummt, die Kinder waren gut gelaunt und ich war so entspannt wie schon lange nicht mehr. Wir saßen im Park und haben gepicknickt, Schnur gesprungen, Fußball gespielt, Blumen gepflückt, eine Wasserschlacht gehabt,… es war so perfekt, dass ich, als ich mit den Kindern über die Wiese gelaufen bin und den Hügel runtergerollt bin (ich mehr oder weniger freiwillig, weil ich dem Jüngsten nach rennen musste, der ausgerutscht ist und schwups weggerollt ist) beinahe zum Singen begonnen hätte. Wenn ich den Text von ‚The hills are alive‚ gewusst hätte.

Und hier sind ein paar Fotos, damit ihr an unserem Bilderbuchtag teilhaben könnt. (Abgesehen von dem üblichen ‚I don’t wanna wear pants, I wanna wear my car- pajamas‘, ‚I don’t wanna take a bath‘ ‚I don’t wanna eat my carrots‘)

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ich übe mich in der Selfie-Technik. Der Jüngste war selber mit ‚Fotografieren‘ beschäftigt.

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Damit ihr auch mal unser Sommerhäuschen seht. oder so^^
image image image image imageabends war ich noch spazieren und habe dieses süße Häuschen gefunden!

Ostern

Früher sah Ostern so aus: Wir fuhren auf unsere Berghütte, am Ostersonntag gab es erst mal Osternestsuchen, dann Frühstück. Zu Mittag gab es Osterschinken, gebacken in Brot und Sauerkraut und Kren. Zur Jause kamen dann sämtliche Verwandte und dann ging es zum Ostereiersuchen.

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Ostern 2009… krass, so lang her!!!

Irgendwann sind wir dann nicht mehr auf die Hütte gefahren, sondern haben daheim gefeiert. Wir sind zum Sonnenaufgang in die Weinberge gefahren und haben dort einen Auferstehungsgottesdienst gefeiert und sind anschließend heim, noch mal ne Runde geschlafen und dann gab es Brunch. Spätes Mittagessen und dann Jause und Spaziergang.

Schön war das immer!

Heuer hat Ostern so ausgesehen, etwas ungewöhnlich, aber trotzdem schön:

Karfreitag waren die Kinder und ich 2 1/2 Stunden spazieren und am Abend war Rebeccas Polterabend, Karsamstag sind der Herr Bambus und ich zu seinen eltern zum Waffelfrühstück gefahren und ich bin anschließend mit einer Freundin nach DC gefahren. Am Sonntag bin ich mit der Gastfamilie zum Gottesdienst gefahren, anschließend gab es Ostereiersuchen und Mittagessen. Der Herr Bambus war auch da und wir sind dann noch zur jährlichen Osterparade gefahren und nachher noch zu seinem Gottesdienst.

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das obligatorische Gründonnerstagsessen mit Spinat, Spiegelei und Kartoffeln durfte natürlich nicht fehlenimage image image image image image

Schlechtwetterprogramm

Seit gestern sind wir in den Osterferien und ich habe so einiges geplant: Ostereier malen, in den Park, Karten basteln, Blumen basteln, Osterpinzen backen… Und dann musste das Auto in die Werkstatt und es schüttete.

Ja, dann holen wir halt das Gartenprogramm herein!

image image image imageIn die Töpfe werden wir dann Blumen (oder Kräuter) pflanzen, die Kinder dürfen sich selber aussuchen, was sie wollen. Mein Topf wird als Ostermitbringsel dienen, ich werde Blumen pflanzen, eine hübsche Masche rumbinden und es zum Osterbrunch verschenken.   

imageDie Mittlere hat aus Holzklötzen eine Kirche gebaut und ihren Puppenhauspuppen eine Predigt gehalten.

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Zum Abendessen gab es überbackene Topfenpalatschinken, UR gut, und so heimatlich!!

Zwischendurch hat der Regen aufgehört und wir waren kurz am Spielplatz, haben gefühlte 57 Körbe mit Schmutzwäsche gewaschen, gelesen und gespielt.

Abends bin ich dann mit einer Freundin ins Café und habe das weltbesteste Dessert gegessen. (Sie hat mich eingeladen, drum zählt es nicht als Fastenbrechen).

Heute steht das Auto immer noch in der Werkstatt, also haben wir das Einkaufen und nachmittags Playdate verschoben. Was sind wir auch abhängig vom Auto hier, das nervt schon etwas!