in a nutshell…oder: perfekt war’s nicht

So hatte ich mir die letzten paar Wochen vorgestellt: die Kinder sind super lieb und gut gelaunt, ich immer geduldig und die Frisur sitzt, wir spielen viel, gehen in den Park und essen Kuchen. Das neue Aupair kommt, alle finden sie so schrecklich, dass sie gleich heimgeschickt wird und meine Gasteltern beschließen, mir mein Visum zu bezahlen, die Regierung ändert ihre Visumsregelungen und ich kann weiterhin Mary Poppins spielen, mit viel weniger Stunden und höhrem Gehalt und weil ich so supertoll bin, bezahlen meine Gasteltern das Studium und ich kann hier studieren. Meine Heimflüge werden mir bezahlt und weil ich so intelligent bin, brauch ich für das Studium statt 3 Jahren nur 1,5 Jahre und finde gleich nachher einen gut bezahlten Job. Der holde Ritter mit weißem Pferd ist immer freundlich und nie schlecht gelaunt, wir streiten uns nie, und wenn, dann nur wer den größeren Blumenstrauss gepflückt hat. Ende gut, alles gut.

So war es wirklich: Ich war ungeduldig, müde, überlastet, wütend, hungrig und schlecht gelaunt. Die Kinder grantig und bockig, wir sind von einem Handygeschäft zum andren gerannt, weil niemand mir helfen konnte, ein billiges Wertkartentelefon zu finden (vielleicht hätt ich das auch einfach alleine machen sollen, statt die kostbare Zeit mit den Kindern dazu zu verwenden)… am Ende war ich so fertig, dass ich das nächstbeste Billigtelefon genommen habe und die Verkäuferin, die sich während dem Gespräch ein Hotdog reingestopft hat, angeschnauzt habe, sie möge doch bitte erst runterschlucken, bevor sie mit mir redet.

Statt mit den Kindern fröhlich zu spielen, habe ich sie angeschnauzt, weil sie getrödelt haben und Kinder waren. Ich will bitte perfekte Kinder haben. Und eine perfekt sitzende Frisur.

Irgendwann hab ich es dann aufgegeben, die perfekten letzten Tage zu planen und wir haben in den Tag hineingelebt, waren spazieren, im Café, im Wald, am Spielplatz, haben Uno gespielt, gemalt… Am Mittwoch sind wir dann noch alle gemeinsam ins Kino gegangen, das war schön.

Als dann das neue Aupair gekommen ist, habe ich mich echt zusammen nehmen müssen, um nicht zu heulen, aber alle meine Befürchtungen wurden wahr: sie ist super lieb, super fröhlich, super nett, super süß, die Kinder lieben sie und rennen ihr nach, wollen, dass sie die Geschichte vorliest, dass sie dies macht und jenes… Und ich bin… zum einen erleichtert, weil es doch gut ist, dass sie sich mit den Kindern versteht. Aber… ICH bin doch die perfekte, liebe, beste Mary Poppins.

Als ich das Baby zum letzten Mal zum Mittagsschlaf hingelegt habe, wollte er, dass sie die Geschichte vorliest, nicht ich. Als ich dann meinte: ‚Bald ist Mommytime, gell‘ meinte er: ‚ja, geht deine Freundin dann wieder heim?‘

 

Das letzte Wochenende hier hätte so aussehen sollen: Freitag ins drive in Kino, Samstag ausschlafen, Fitnessstudio und dann mit der Familie und der Neuen treffen. Naja, wenn schon alles schief geht, dann bitte wirklich ALLES: Freitagabend lag ich heulend auf der Couch, während mir meine Hostmum Ratschläge gegeben hat in Sachen Freundschaften (wieder mal ein Streit wegen Missverständnissen und falscher fehlender Kommunikation.)

Ich musste mal wieder auf die harte Tour lernen: das echte Leben kann ich nicht planen.

Ich wäre gern peferkt, perfekte Haare, perfekte Haut, perfekte Figur, perfekte Klamotten, perfekte Laune, perfekte Christin, perfekt alles. Im Moment ist nur mein Bett perfekt gemacht. Und nicht einmal das, weil, was ist schon perfekt? Ich habe zu hohe Erwartungen an mich, an andere, an das Leben. Alle sollen gut gelaunt sein, lachen, weiße Zähne haben, der Flechtezopf muss sitzen, alle sind fröhlich. Und essen Kuchen. Und der Blumenstrauss verwelkt nie.

Ja, so ist es nun mal nicht, da Leben. Und so sitze ich an meinem letzten Wochenende in Richmond heulend in meinem kleinem Gästezimmer, in meinen verwaschenen Klamotten, mit ungewaschenen Haaren. Und bin wütend. Auf mich. Aber anstatt die ganze Wut und Trauer an Gott abzugeben, lasse ich sie an meine liebsten Mitmenschen raus. Die Kinder sollem aufhören zu hüpfen. Warum kannst du micht dein Eis essen, ohne zu tropfen? Schrei nicht rum. Hör auf zum zappeln. Vor drei Wochen hast du das und das gesagt. Und jetzt hör sofort auf an meinem Rockzipfel zu hängen, du bist 2 Jahre alt und kannst selber laufen.

Irgendwann hat es mir dann gereicht. Ich habe aufgegeben.  Ich gab meinen Wunsch auf, perfekt zu sein. Ich kann meine Mitmenschen nicht ändern. Ich kann die Umstände nicht ändern. Aber ich kann meine Einstellung ändern. Also stand ich auf, putzte mir die Nase, fuhr ins Fitnessstudio, um mich ab zu reagieren, ging duschen, und versuchte zu lächeln.

Nein, ich bin nicht perfekt. Muss ich aber auch nicht. Nein, ich kann kein perfektes Wochenende planen. Das Leben kann nicht perfekt geplant werden, es kann nur gelebt werden.

Ich DARF unperfekt sein. Ich KANN unperfekt sein. Gott liebt mich. GERADE WEIL ich unperfekt bin.

Und so verbrachte ich ein schönes Wochenende mit meiner Gastfamilie. Und als ich am Sonntag meinen Freunden aus der Kirche das neue Aupair vorgestellt habe, habe ich zum Heulen begonnen. Weil, dass darf und muss auch sein. Ich darf zeigen, dass es mir schwer fällt, diese Kinder loszulassen. Ich darf zeigen, dass mir diese Familie ans Herz gewachsen ist und es mir schwer fällt, zu gehen. Ich darf weinen.

Ja, ich habe zu hohe Erwartungen an das Leben, an meine Mitmenschen und vorallem an mich. Ja, ich werde enttäuscht, wenn nicht alles so läuft, wie ich es will. Ja, ich bin wütend und schnauze meine Mitmenschen an. Ja, ich will, dass alles super perfekt ist und alle glücklich sind. Und ja, ich darf dazu lernen und es das nächste mal besser machen.

 

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ein Glas voller Dankbarkeit

Meine liebe Freundin Anna hat mir, bevor ich ins Abenteuer USA aufgebrochen bin, einen Brief geschrieben (der übrigens immer noch in meiner Bibel als Lesezeichen dient):

„Schreibe jeden Tag EINE Sache auf einen Zettel auf, über die du dich gefreut hast, und wirf sie in eine Dose/ein Glas. Am Ende des Jahres bzw. deiner Aupairzeit leer sie aus und entdecke, wie viele schöne Momente du erleben durftest!“

Und genau das habe ich getan- manchmal war es einfach und mir fielen 1000 Sachen ein, manchmal musste ich echt lange nachdenken, nur um am Ende zu schreiben: „ich bin dankbar, dass sich niemand verletzt hat“

Heute möchte ich ein paar meiner Dankbarkeitsschätze mit euch teilen, denn ich durfte echt viele schöne Momente erleben! Vielleicht habt ihr ja auch Lust, ein Dankbarkeitsglas zu befüllen?

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  • „You are the best“
  • „That’s Lisa, she is my favorite Aupair“
  • gemütlicher Abend mit den Kindern
  • Beachtrip!!!
  • Datenight mit Gott
  • Picknick im Park
  • wandern mit Freunden
  • die gute Predigt
  • meine Biblestudy
  • Mädlsabend mit Wein und Schokolade
  • Elternbesuch
  • „You’re the bestest Aupair“
  • Mittagsschlaf
  • Gastfreundschaft
  • Minnesotaurlaub
  • schwimmen im See
  • Spaziergang
  • die Kinder!!!
  • ehrliches Gespräch mit meinem Biblestudyleiter
  • Dominoabend in der Kirche- ich habe gewonnen!!!! (mir zur Ehre wurde übrigens ein Liede gedichtet, dass in der nächsten Rundmail der Kirche geschrieben wurde:-))
  • ehrliche Menschen
  • Komplimente
  • Sonne, Regen, Schnee, Gewitter…
  • Freundschaften
  • Urlaub
  • Sauna
  • Besuch daheim in Österreich
  • Coffeedate
  • meine Kirche hier…

18 Monate USA-Abenteuer gehen zu Ende- 18 Monate gefüllt mit tollen Momenten, Trauer, Wut, Freude, Zorn, Liebe, Ärger…. Dankbarkeit… Dankbarkeit für so viel Tolles, das ich nie in Worte fassen kann…

 

 

worauf ich mich freue…

Mein letzter Arbeitstag rückt näher und näher und man kann die Anspannung förmlich spüren. Ich bin nur nach am Heulen, meine Gastmama ist nervös, die Mädls sind aufgeregt, weil wer Neuer kommt (Geschenke, Aufmerksamkeit, neue Grenzen austesten, Besuch etc) und traurig (weil ich geh), der Bube versteht es nicht ganz… Ich habe schon begonnen, mein Zimmer langsam zusammen zu packen, weil ich für 2 Wochen dann im Gästezimmer bin. Ich habe festgestellt, für mich ist es einfacher, langsam, jeden Tag ein paar Dinge einzupacken, gestern waren die Fotos dran… ja, es ist schwer. Aber es wird gut.

Mein Abflugdatum habe ich auch schon, aber ich werde es ändern lassen, da ich eh nicht herumreisen werde und 4 Wochen nur rumsitzen? Mein neues Abflugdatum weiß ich noch nicht, aber ich muss sagen: so schwer es mir fällt, ‚meine‘ Kinder zu verlassen, ich freu mich auf daheim!

besonders freue ich mich auf…

  • eine frische Käsesemmel vom Fleischer. Schön knusprig und viiiiiel Gouda. Yummy. (Bitte gleich am Flughafen)
  • Sauerkraut. Ja, ich bin besessen von Sauerkraut. Ich könnt das sackerlweise essen. Stink ich halt, is ma wurscht;-)
  • zu Fuß gehen, Rad fahren
  • ein eisgekühltes Radler, oder einen Kaiserspritzer. und Hugo.
  • die Konditoreileckereien meiner Schwester. Schaumrolle! Mozarttorte! Mohnschnitte! Und dass sie in einer Konditorei arbeitet und mir ständig Fotos von ihren Kunstwerken schickt, hilft nicht;-)
  • Heurigenbesuch mit den Großeltern. Und da ess ich dann auch ein gscheites Speckbrot, obwohl ich sonst kein Fleisch esse
  • Butterbrot! Schafkäsbrot! Honigbrot! (und wie die Oma immer sagt: mindestens 1 cm Butter und doppelt so viel Schafskäse)
  • Bauernmarkt, Notfallrunden im Wald, Terrassen sitzen

 

Ja, ich freu mich. Auch wenns nur kurz sein wird.

Na gut.

So viel zum Thema ‚Es wird ein bissi ruhiger hier am Blog‘ haha. Die liebe fraumasulzke hat mich nominiert und ich lese solche Nominierumgen ja immer sehr gerne und ins Freundebuch hab ich selber immer gern geschrieben und weil es ja eh nix zum berichten gibt, mach ich gerne mit;-)

hier die Spielregeln:

  1. sich bei demjenigen bedanken, der dich nominiert hat und im Beitrag verlinken- danke schön:-) (check, check)
  2. 11 Fragen überlegen (oh mein Hirn!)
  3. bis zu 11 andere Blogger nominieren und informieren
  4. aja und die Fragen selber beantworten (check)

Also, dann beantworte ich mal die Fragen, vielleicht überleg ich mir dann selber noch Fragen und nominier Leute. (uff. Zum Glück spielen die lieben Kinder seelenruhig miteinander und streiten sich nicht, und die Frisur sitzt und ich sippe an meinem Kaffee. Ok, das stimmt nicht ganz, ich hab nämlich heut ganz egoistisch gefragt, ob ich eine Stunde früher aufhören kann, weil ich einen Termin hatte, der wurde jetzt erledigt und jetzt sitze ich im Café… und weil ich seit 3 Wochen an dem Beitrag schreibe, wieder eine Änderung: Mädels malen, Bube schläft)

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also.

1. Warum bloggst du?

Gebloggt habe ich schon über meine Aupairzeit in Schweden und später über meinen Sommerjobwahnsinn. Meine Freundin meinte damals, ich soll mir einen Blog wie Barney von ‚How I Met Your Mother‘ zulegen. Na gut, dann mach ich das mal. Und irgendwie bin ich nicht mehr weggekommen. Außerdem spam ich Leute gerne zu mit meinen herrlichen Sommerblumenpflücktagen;-)

2. Hat sich durch das Blogggen irgendetwas in deinem Leben verändert?

Ich würde gern sagen: ja, ich renn nur noch Carrie Bradshaw-style durch die City und schlürfe Margaritas, Haha. (na gut, Margaritas stimmen ab und an schon) Nee, hat sich nicht. Außer, dass ich noch weniger Emails schreibe, weil: schreib ja eh einen Blog. (sorry, Leute!) Achja: und jetzt weiß ich jetzt, dass meine Koziberfrisse auf stylodeutsch: Bloggerdutt heißt.

3. Beschreibe dich in 4 Worten:

Österreich-Schwedin trifft Amerika. (Bambuswahnsinn vorprogrammiert.)

4. Welchen deutschen Dialekt magst du gern hören und welchen gar nicht und warum ist das so?

Jaja, Deutsch und so. Die lieben Nachbarn;-) Spass. hmm ich find bayrisch recht lustig. Und finde so richtig hochdeutsches deutsch schön. Und hessisch. ‚alle hesche sind verbresche weil se klon aschebesche‘ und so. Gar nicht geht Berlin.

5. Berge oder Meer?

MEER. Aber nicht Sandstrand im Juli wenn touristenüberlaufen, dann lieber Berge. Am liebsten bei 15 Grad und Nebel am Strand oder Hafen.

6. Was hast du als Kind gerne gelesen?

„Ponyhof Kleines Hufeisen“ Obwohl ich kein Pferdefan war, hab ich die Pferdeserie total gern gelesen.

7. Was ist deine Lieblingszeitschrift?

Ui, um ehrlich zu sein, les ich kaum Zeitschriften. Aber Salzburger Nachrichten les ich gern, wenn Zeitung auch gilt.

8. Wozu kannst du gar nicht nein sagen?

Ich bin leider sehr schlecht im Nein sagen… drum wird mir leider ganz oft was angedreht, unnötige Handyextras, Überstunden, ein Pony (also Stirnfransen)…

9. Wohin willst du im Leben unbedingt noch hinreisen?

Seattle, Montana, Kanada, und mein heißgeliebtes Schweden und natürlich Österreich

10. Was ist dein Lieblingsessen?

Im Moment Wassermelonen-Erdbeer-Feta-Salat, aber Grits und- ganz klassisch- Spaghetti, gehen auch immer!

11. Die letzte Frage kannst du dir selbst stellen und beantworten:

Schaff ich es heut noch zum Frisör oder nicht?- ich hoffe schon, das back to natural prozedere muss ja fortgeführt werden… (gestern bin ich tatsächlich 6 Stunden beim Frisör gesessen, heute werden es wohl 3… und das alles nur, dass ich ausschau, als wär ich natürlich von der Sonne geküsst worden… never again)

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morgenselfie und so;-) Zwischenergebnis vom Frisör

Und ich bin heut ganz rebellisch und such keine 11 Fragen und Blogger aus, aber jeder ist natürlich Willkommen mitzumachen:-) (Außerdem ist der Bube gerade aufgewacht und hüpft auf und ab)

 

Schönen Abend noch!

Welcome Home, Maggan

Dieses Wochenende fahren meine Eltern nach Rumänien, um meine kleine Schwester abzuholen (gut, mit fast 1,80- also gut 3 cm größer als ich kann ich sie nicht wirklich als ‚klein‘ bezeichnen, und mit 20 kann ich sie auch nicht mehr ‚Baby‘ nennen…), die dort seit September in einem Waisenhaus eine Art FSJ gemacht hat.

Ich kann mir vorstellen, dass meine Eltern ganz kribbelig und aufgeregt sind, das Nesthäkchen der Familie (und das, obwohl sie nur 2 Jahre jünger ist als meine andere jüngere Schwester) heim zu holen, und ich kann mir auch vorstellen, dass Maggan, wie wir (oder zumindest wir Schwestern) sie seit unserem Schwedenaufenthalt nennen, im Zwiespalt ist: Vorfreude und Aufregung, die Eltern und Geschwister (zumindest einen Teil) wieder zu sehen und alle Freunde und Verwandte, wieder im eigenen Bett zu schlafen, vertraute Orte zu sehen, neuer Lebensabschnitt mit Beginn des Studiums… und auf der anderen Seite Wehmut und Traurigkeit, einen Ort und Leute zu verlassen, der ihr in den letzten Monaten so vertraut wurde und ihr Zuhause wurde und die ihr in den letzten Monaten so ans Herz gewachsen sind.

Ich kann total verstehen, wie es ihr im Moment geht… zum einen vermisst man die Familie und Freunde, vertraute Orte und den bekannten Alltag (Notfallrunden am Liechtenstein…), Filmeabende mit den Schwestern, Heurigen… und zum anderen schließt man die Leute, die man kennen lernt, ins Herz, man knüpft neue Freundschaften, der Ort, der erst so fremd war, wird einem immer vertrauter… und nach der Aufregung-alles-ist-neu-Phase kommt die ich-finds-hier-so-blöd-ich-will-nach-Hause-Krise, gefolgt von der ok-es-ist-nicht-schlechter-nur-anders-ich-akzeptiere-es-Erkenntnis und irgendwann kommt man an den Punkt, wo man ‚angekommen‘ ist, man hat seine Routine, seinen Alltag, sein Freundgrüppchen… und dann muss man seine Koffer zusammen packen und Abschied nehmen- für immer?

Ich bin mir sicher, Maggan hat in der Zeit wahnsinnig viel gelernt und ist unglaublich gewachsen, an ihre Grenzen gestoßen und hat sich persönlich weiter entwickeln. Diese Erfahrung kann ihr niemand mehr nehmen und ich weiß, dass sie in Rumänien viele Menschen bereichern konnte und die Freundschaften, die sie dort geschlossen haben, halten werden.

Abschied nehmen ist nicht leicht, und es werden Tränen fließen. Aber sie wird ihre Koffer packen, ihre Freunde umarmen, heimfahren, überwältigt sein, sich freuen, alle wieder zu sehen. Nach der ersten Aufregungs ‚Oh mein Gott, ich freu mich so, dich wieder zu sehen, ich hab dich so vermisst‘ Phase, wird eine ‚ich will zurück!‘ Phase kommen, aber sie wird auch das durchstehen, ein neues Studium beginnen, mit ihren Freunden aus Rumänien in Kontakt bleiben und auch zurück fahren, um sie zu besuchen.

Liebe Maggan, ich bin stolz auf dich, dass du es tatsächlich gewagt hast!

 

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(inwiefern ich diesen Text auch für mich geschrieben habe, wo mir jetzt nur noch 2 Monate hier bleiben, bleibt offen;-))