Key Lime Pie

An meinem ersten Abend hier mit meiner Gastfamilie gab es zur Nachspeise Key Lime Pie. Es war Liebe auf den ersten Biss. Seit dem gehört dieser fruchtig süß saure Kuchen zu meinen absoluten Lieblingsdesserts hier in den USA. Den besten hatte ich bis jetzt bei Baker’s Crust, wo man ihn im Einweckglas serviert bekommt und als ich das Wochenende über in Florida war(Post folgt), hatte ich sogar einen Key Lime Pie Coctail (Yes, it was delicious!!).

Zurück aus dem sonnigen Florida hatte ich dann das dringende Bedürfnis, diese Leichtigkeit und den Geschmack nach Sonne, Sommer, Strand, Urlaub und Entspannung noch einmal zu kosten und darum habe ich gestern endlich ein schnelles und einfaches Rezept gefunden und mich an den Pie gewagt (hat ja nur 1 Jahr gedauert;-))

Key Lime Pie

1 Dose gesüßte Kondensmilch (man kann auch ungesüßt verwenden, mir war es zu süß, darum verwende ich beim nächsten mal die ungesüßte Variante)

1/2 Becher Lime Juice (also 125 ml- ich habe 4-5 Limetten ausgepresst dazu, wer es limettiger mag, kann auch mehr verwenden)

Etwas Limettenschale

2 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe (kann man auch weglassen)

1 Becher Sauerrahm (250 ml)

1 Kuchenboden (Pie Crust, ich habe ihn diesmal gekauft, aber man kann ihn auch selber herstellen, hier gibt es zum Beispiel ein Rezept)

Limettensaft und Kondensmilch verrühren, Sauerrahm und Limettenschale (und Lebensmittelfarbe) untermengen, den Kuchenboden damit befüllen und kalt stellen. (ist am Anfang eher flüssig, wird aber fest)

Wer mag, kann den Kuchen noch mit Schlagobers verzieren.

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Beerentiramisu

dies ist eine Liebeserklärung an Beeren, Zimt, Weihnachten und sämtliche Geschmacksnerven und Sinne (Insbesondere Geruch- und Geschmackssinn! Könnte ich einen Duft posten, würde euer Geruchssinn explodieren! Zimt! Punsch! Maroni im Ofen! Warme Beeren! Schokolade!)

Beerentiramisu (und da ich ein ‚Nach Gefühl’Kocher bin, wieder nur ungefähre Angaben)

Mascarpone mit etwa Creamcheese und Schlagobers vermengen, Zucker, etwas Zitronensaft und Vanillezucker unterrühren.

Spekulatius in Kaffeerumgemisch tränken (ertränkt sie! Damit sie schön vollgesoffen sind!, so kommen wenigstens die in Genuss, ich kann ja schlecht beim Kindehüten Rum trinken!)

Tiefkühlbeeren mit Zimt, Muskat, Kardamom anrühren und aufkochen lassen.

In eine Auflaufform abwechselnd besoffene Spekulatius, Mascarpone, Beeren schichten, die letzte Schicht ist Mascarpone. Darauf entweder schön dick ungesüßten Kakao oder dunkle Schokoladenraspeln bestreuen, und ab in den Eiskasten, ein paar Stunden kühlen lassen.

Für das kinderfreundliche Tiramisu habe ich übrigens Kakao statt Kaffeerumgemisch verwendet.

(Das ist übrigens bei uns ein klassisches Weihnachtsdessert, ich habe es für unsere Biblestudyabschlussrunde gemacht)

Delish Cake Pops

Backtag! (und das bei 40 Grad! Naja, wir haben ja air condition:-))

Das Ergebnis war suuuper yummy

Wir haben Devil’s food cake für den Kuchenteig verwendet:

1 cup Mehl

3/4 TL Natron

3/4 TL Backpulver

1/4 TL Salz

ca 3/4 cup Butter

1 cup Zucker (oder auch weniger, je nach Belieben)

1 Ei

1 TL Vanilleextrakt

110 g dunkle Schokolade, geschmolzen

1 cup Milch

Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.
Eigelb schaumig schlagen, Eiklar zu Schnee schlagen. Butter und Zucker ebenfalls schaumig schlagen.
Das Eigelb unter die Butterzuckermasse verrühren. Die geschmolzene Schokolade ebenfalls untermischen und anschliessend abwechselnd Milch+Vanilleextrakt und das Mehlgemisch unterrühren.
Backen und abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit

30 g Butter
35 g Staubzucker
75 g Frischkäse

verrühren.

Den Kuchen in einer Schüssel zerbröseln und Löffel für Löffel die Frischkäsecreme unterrühren- aufpassen, dass der Teig nicht allzu feucht wird!

Mit einem Löffel(Eisportionierer!) kleine Portionen ausstechen und mit der Hand zu Kugeln formen.

30 Minuten kaltstellen.

In der Zwischenzeit 100 g dunkle Schokolade (oder helle) schmelzen.

Cake Pop Stiele in die Schokolade tauchen und dann in die Cake Pops stechen. Nochmals für 15 Minuten kalt stellen.

Die Cake Pops schräg in die Schokolade eintauchen und vorsichtig drehen.

Anschliessend in Streussel, Kakao oder was auch immer eintauchen und kalt warden lassen. (ich habe die cake Pops in eine Styroporplatte gestochen)


Heute hat im Radio übrigens eine Frau angerufen, die tausende km von ihrer Tochter wohnt und sie so sehr vermisst, dass es ihr weh tut… ihr gehen die fernsehabende ab, gemeinsam Kaffee trinken, gemeinsame Spaziergänge… und ich hab mir gedacht: das könnte meine Mama sein!), da hab ich gleich mitweinen müssen… hier das Lied, dass sich die Mutter gewünscht hat‘ für Mama, Papa, Geschwister, Freunde, Grosseltern, Verwandte…

tea party

or: what else should we do on a rainy weekday afternoon

Heute hat es zum regnen begonnen. Also sind wir daheim geblieben und da wir noch jede Menge Erdbeeren und Milch übrig hatten, haben wir beschlossen etwas zu backen und eine tea party zu veranstalten.

Nachdem wir den ganzen Vormittag super fleissig gewerkelt haben, haben wir uns verkleidet (die Mädls in ihren Prinzessinenkleidern, ich im Dirndl), haben wir feine Damen gespielt und uns gegenseitig „darling“ genannt.

Und weil uns alles so gut geschmeckt hat, hier die Rezepte:

Erdbeermarmelade

500 g Erdbeeren
700 g Staubzucker
Saft einer Zitrone
60 ml Wasser

Die Erdbeeren putzen und das Grüne wegschneiden. Gemeinsam mit dem Staubzucker und dem Wasser aufkochen. Nach etwa 10 Minuten den Zitronensaft unterrühren. Weitere 30-40 Minuten kochen, dabei immer wieder umrühren. Den Schaum abschöpfen. Wenn die Konsistenz passt, in sterilisierte Gläser umfüllen, ansonsten nochmal kurz kochen lassen.

Abkühlen lassen.

Scones (ca 5 Stück)

4,5 dl Mehl (ca 270 g)
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
50 g Butter
2 dl Milch (ca 120 ml, bzw nach Gefuehl)

Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten, ggf Mehl bzw Milch dazu geben.

Scones formen und im Backrohr backen.

Dazu wird cream cheese und die Erdbeermarmelade serviert.

Und Gurkensandwiches und Erdbeerkuchen. Und natürlich Tee.

„Oh darling, it’s delightful“

Not macht erfinderisch…

Die Erbeersaison ist voll im Gange. Wir essen fast jeden Tag frische, süße Erdbeeren (und können es kaum erwarten, nächste Woche ins Erdbeerland zu fahren und dann Erdbeermarmelade selber zu machen!)

Seit gestern hatte ich total gusto auf Erdbeerknödel. und da ich die Kinder gerne miteinbeziehe in den Haushalt, habe ich die Große gefragt, ob sie mit mir Erdbeerknödel kochen möchte.

Also bin ich heute ins Geschäft und hab Topfen gesucht… und nichts gefunden… was machen wir jetzt? Ich hab schon den Kindern vorgeschwärmt wie superduperyummy „Strawberry dumplings“ sind und sie haben den ganzen Tag von nichts anderem mehr gesprochen. Aber zum Glück gibts ja meinen besten Freund Google, der in solchen Notsituationen stets zu Hilfe steht. Einige Foren durchforstet und dann beschlossen: Na dann nehma wir halt Cottagecheese. (oh Google, wenn I di net hätt)

Die Große und ich haben dann Teig geknetet und Erdbeerknödel geformt (war das ne Patzerei!) und in Brösel geschupft und dann gegessen. SOOOOO GUUUUUT!!!! (zwar bei weiten nicht so gut wie bei Muttern, aber dafür, dass das meine ersten Topfen ah Cottagecheeseknödel waren…)
Ich war total nervös, ob das Ganze was wird, da wir ja Cottagecheese verwendet haben und uberhaupt. Also meinte ich: „Also, wenn das nix wird, heul ich“ Darauf die Große: „dann kannst aber in dein Zimmer gehen, weil ich hör mir dein Geheule sicher nicht an“ (ich sage ihr immer, wenn sie zum rumschreien beginnt: „feel free to go upstairs, I don’t wanna listen to your crying and yelling“)

Und da wir jetzt das Rezept können, wird ab jetzt geknödelt!

Marillen, Zwetschgen, Topfen, Schoko… (hab heute übrigens Sauerkraut aus dem Glas und Spätzle gekauft… mich vorm Fernseher geknallt und das ausn Glas gelöffelt, mein Hostdad hat mich mit rießen Augen angeschaut…)

Als nächstes steht Kasspätle am Programm, an Kartoffelknödel möcht ich mich auch noch ranwagen!

 

und weil ich zwar ein „mean Aupair“ bin, aber eine liebe Bloggerin, hier das Rezept für die
„DELISH* strawberry dumplings“

für ca 16 Knödel

410 g Cottage Cheese, auf ein  Teller legen und mit einer Küchenrolle ausdrucken, damit das schon bröckelig wird
ca 3 EL Creamcheese, vermengen- je nach Gefühl, muss man auf die Konsistenz achten)
(alternativ, für die, die eh Topfen haben: ca 500 g Topfen)
100 g Butter
2 Eier
Zucker nach Gschmack
Salz
ca 200 g Mehl, auch nach Gefühl, je nachdem wie klebrig der Teig ist
16 Erdbeeren
Semmelbrösel, Zucker (oder gmahlene (Hasel-)Nüsse), Butter

alles zu einem schonen Teig vermengen, der nicht zu klebrig ist. für 15 Minuten in den Eiskasten

Erdbeeren waschen, das Grüne wegschneiden

Mit den Erdbeeren  und dem Teig Knödel formen (hab immer so ca 1 EL Teig genommen, ne Erdbeere reingetan, und gekugelt)

Einen Topf leicht gesalzenes Wasser zum Kochen bringen, die Knödel darin ca 10 Minuten kochen (bis sie oben schwimmen), rausnehmen.

In einer Pfanne Butter schmelzen und die Semmelbröselzuckergeschichte anrösten. Die Knödel darin schön schwenken und servieren. Wer mag, kann auch noch Staubzucker und Erdbeersoße servieren.

AN GUADEN

 

 

 

 

*die richtig Coolen sagen nämlich: „It is so delish“ statt „it is so delicious“, just fyi