Ostern

Früher sah Ostern so aus: Wir fuhren auf unsere Berghütte, am Ostersonntag gab es erst mal Osternestsuchen, dann Frühstück. Zu Mittag gab es Osterschinken, gebacken in Brot und Sauerkraut und Kren. Zur Jause kamen dann sämtliche Verwandte und dann ging es zum Ostereiersuchen.

image

Ostern 2009… krass, so lang her!!!

Irgendwann sind wir dann nicht mehr auf die Hütte gefahren, sondern haben daheim gefeiert. Wir sind zum Sonnenaufgang in die Weinberge gefahren und haben dort einen Auferstehungsgottesdienst gefeiert und sind anschließend heim, noch mal ne Runde geschlafen und dann gab es Brunch. Spätes Mittagessen und dann Jause und Spaziergang.

Schön war das immer!

Heuer hat Ostern so ausgesehen, etwas ungewöhnlich, aber trotzdem schön:

Karfreitag waren die Kinder und ich 2 1/2 Stunden spazieren und am Abend war Rebeccas Polterabend, Karsamstag sind der Herr Bambus und ich zu seinen eltern zum Waffelfrühstück gefahren und ich bin anschließend mit einer Freundin nach DC gefahren. Am Sonntag bin ich mit der Gastfamilie zum Gottesdienst gefahren, anschließend gab es Ostereiersuchen und Mittagessen. Der Herr Bambus war auch da und wir sind dann noch zur jährlichen Osterparade gefahren und nachher noch zu seinem Gottesdienst.

image

das obligatorische Gründonnerstagsessen mit Spinat, Spiegelei und Kartoffeln durfte natürlich nicht fehlenimage image image image image image

raus aus den Regen, ins Leben, in den Süden, der Sonne entgegen

Mr. Bambus und ich hatten die Nase voll von Regen, Eis, Schnee und Wintermäntel. Darum sind wir gemeinsam mit ein paar Freunden in den Süden, genauer gesagt nach Florida gefahren. Die Eltern von unserem Freund haben ein kleines Häuschen, wo wir für ein paar Tage wohnen konnten.

Donnerstag Früh ging es los, mit Zwischenlandung in Atlanta, Georgia. Und obwohl der Flug extrem holprig war, habe ich gut durchgehalten! die Vorfreude war einfach zu groß! Als wir endlich in Florida ankamen, konnte ich es kaum fassen: es war so warm! Und Palmenbäume! Und Sonne! Und überhaupt! Vom Flughafen sind wir direkt zum Strand- und Leute! Ich war im Meer schwimmen! Ich LIEBE Meer! Erst war ich mega angespannt, wegen der Reise und hungrig und überhaupt, aber kaum stand ich mit den Füßen im Wasser, war alles weg… ich konnte aufatmen!

Ich sah der Reise erst etwas skeptisch entgegen, weil ich nur Mr. Bambus kannte und 2 von seinen Freunden vom Sehen und das dritte Paar gar nicht, und was, wenn ich mich nicht mit ihnen verstehe und sie mich nicht mögen und außerdem und überhaupt und was wenn… all diese Kopfkinogedanken waren wie weggeblasen, als ich da im Wasser stand, die Wellen meine vom Winter total bleichen Beine umspülten und ich meine Nase in den Wind und Sonne hielt.

Vor uns lagen 4 wunderbare Urlaubstage. Die Kontaktlinsen verschwanden samt Make Up irgendwo ganz unten im Koffer, genauso wie der Schmuck und die Uhr. Wen kümmert schon Make up und Haare, wenn wir eh den ganzen Tag am Strand liegen?

Wir lagen den ganzen Tag faul herum, wenn es uns freute, sind wir am Strand spazieren gegangen und haben Muscheln gesammelt, waren schwimmen, ab und an sind wir zu einer Bar gerollt, um eine Piña Colada zu trinken, mittags gab es frische Ananas und Erdbeeren, Abends haben wir gekocht und eisgekühlten Wein getrunken und ganz viele Spiele gespielt. Morgens sind Mr. Bambus und ich spazieren gegangen, während noch alle geschlafen haben und die Luft noch ganz frisch vom Regen war. Wenn wir Lust hatten, haben wir mit den anderen Karten gespielt, wenn ich Zeit für mich gebraucht habe, habe ich mich aufs Sofa vekrümelt und gelesen (meine Oma hat mir ein paar schwedische Krimis geschickt, die ich buchstäblich verschlungen habe, so spannend waren die!)

Ab dem 2. Tag um die Mittagszeit waren alle angekommen- also mit dem Kopf, wir waren super entspannt und relaxt, haben geblödelt, meine neu gewonnenen Freunde haben versucht, Deutsch zu lernen, es wurde Gitarre gespielt, Fahrrad gefahren, die Mahlzeiten waren immer mega laut und lustig, wir haben durcheinander geredet und die Luft war angefüllt von Erwartungen… Frühlingserwartungen, neuer Motivation, vom Duft nach Blumen.

Ja, wir haben auftanken können. Und ich habe wieder festgestellt, wie gerne ich hier bin, wie gerne ich neue Leute kennen lerne und dass es bei manchen Leuten sofort funkt und es ist, als würde man sich schon ewig kennen.

Sonntags haben wir uns ganz wehmütig verabschiedet und sind heimgeflogen. (Zum Glück hat hier am Wochenende der Frühling begonnen, darum war es kein ganz so großer Temperaturschock)

Am Montag habe ich dann meine Koffer ausgepackt, die Badetasche entsandet (Wie viel Sand da reinkommt!), ein paar der gefundenen Muscheln in mein Glas gelegt und meinen Badeanzug gewaschen. Ach, könnte man doch solche Tage in Gläsern einfangen und ihren Duft festhalten!

image

image image image image image

meet the parents

„Echt!!!! Deine Oldies sind in Amerika!! Ur toll!!“

Und hier die Fotos… enjoy, as always!

DIGITAL CAMERAHow unreal and awesome is that! Me and my dad, same time zone, same continent, same place…DIGITAL CAMERA

DIGITAL CAMERA „I wanna thank my mom, my dad, my waitress and the academy…“ practicing my „and the Oscar goes to…“ speech.. oh wait, that isn’t right, this is the presidential lectern… well, never mind…

imageDIGITAL CAMERA   DIGITAL CAMERA Virginia is for lovers! ❤   IMG_1622  IMG_1617 IMG_1612 IMG_1611 IMG_1601 totally kissed the Washington Memorial… if they don’t let me kiss the liberty bell I have to kiss the memorial… IMG_1597DIGITAL CAMERAIMG_1581IMG_1593IMG_1594IMG_1635   DIGITAL CAMERA Santa, can you give me a ride to the Northpole?

IMG_1646 IMG_1651 Wir haben hier seit 4 Wochen mega Bambus, aber diesmal guten Bambus!IMG_1660 IMG_1642 IMG_1670

DIGITAL CAMERA fikarast… as always

IMG_1657

DIGITAL CAMERA DIGITAL CAMERA    DIGITAL CAMERA DIGITAL CAMERA DIGITAL CAMERA DIGITAL CAMERAtacky as can be…       IMG_1671   IMG_1668     happy new year y’all

IMG_1641ui ui ui, mommydaddytime means also presenttime! thanks y’all for all those yummy awesome Austrian treats!

Where Is My Sister?*

 

If i had Instagram, I would totally hashtag!

#wheredidmysistergo #whereismysister

#partyintheusa

#annalisatakeus #annalisaunited #sistersunited #sisterhood #wegotogether #bestsisterintown

#reunioninfrontofdahouse

#summerlove

#randomcometogetherinthecapitaloftheusa #randomhangout #kopfstandvormcapitol

#einmaldcundzurück

but… since I don’t have Instagram… I’ll just show you the pics:-)

 

My friend (ok, she’s my mums friend, and my sisters godmother, but also my friend… anyways…) is a flightattendant and that gave my little sister the opportunity to come to DC and hang out there for a day and I got the day off to drive up to the beautiful capital of the beautiful US to meet her.

OH MY GOSH was I excited… I was like „my sister is coming my sister is coming mysisteriscomingmysissteriscomingsisteriscomingiscomingcoming“ ALL THE TIME (now, ask my friends how that one felt like… having me jumping up and down all the time, hyperventilating, laughing, giggling, with sparkling eyes, texting everyone „only 24/23/22…. hours left until I SEE MY SISTER!!!!!!“)

so, wednesday I left right after work („bye, bye Coincidence**, i love you, i’m gonna miss you, are you coming back?“), hit the road and off to DC I went…

got to the Hotel, drove aroundandaroundandaround, found a parking spot, ran to the lobby, called their room… no one their, waited outside… and then I saw her!!!! Beautiful as always, shorter hair than the last time I saw her, her eyes sparkling of excitment, oh and of course did we cry!!!

and did we have a good time! We went out for dinner to this nice little bistro in Georgetown (o-m-g I LOVE Georgetown! I wanna move there!!!), walked along the Potomacriver, had good conversations about what we wanna be when we grow up (which is, btw, in like 15 years…) … their suggestion for me was: English teacher in the US.

Because they were super tired (no wonder, 9:30 hrs flight, jetlag, excitment, sightseeing in DC and then listening to my german-english-mix (go over dort und get a map, ich got stuck im Stau und hab meine exit vermisst), so we headed back to the hotel, got some sleep. Today, we had really good breakfast at the hotel and went to Georgetown to walk around, do some shopping, see the Old Stone House, the University of Georgetown (and yes, I did pretend I was a student there, too and one guy totally believed me), had ice cream at the river, some Starbucks (of course) and then sadly we had to go back to the Hotel since they had to leave.

Saying goodbye was so hard, I cried, she cried, our friend was like: well, we see each other next week (I MIGHT go up to NYC to meet her, since she’s flying to NYC) and then my baby sister left.

Seeing her leaving was… weird…  The whole time was… „surreal, but nice“ (a quote from the movie „Nothinghill“) And now she’s going back to her life in Austria, I continue (or at least I am trying to) my life here. I love her so much, and when she was visiting me in Sweden, during my Aupairtime, saying goodbye to her was soooooo sososososo hard, even though I knew, I only had like 3 more weeks to go… this time… sure, I’m sad, and when we were lying in one bed, I wanted to cry, because it’s heartbreaking, knowing, she’s sooo far away and she’s only here for a couple of hours and I don’t know, when I’m gonna see her the next time. My heart belongs home, yes, it does… but at the same time… I left my heart here, too. i love living here (besides some of ‚i dont like that at all‘ and misunderstandings and miswhatsoever)… it’s hard, reading the letter my mum gave her, I cried, it’s hard, hearing them tell you about how they hung out with granny that weekend, cos.. that’s what I wanna do, too… But… I wanna be here, too.

Anyways, just got really emotionally.

Yes, we had a good time.

Yes, we had fun, way too much food and no, we didn’t take a lot of pictures. We were busy enyoing life together. But nevertheless, here are some pictures we took.

miss annabanana, thanks for coming over, I would have loved to show you more, but I enjoyed EVERY MOMENT.

take care

(while I was sitting in the mall, waiting for a friend and writing this, they played that song on the radio… so here’s to you kid, ‚cause you know I’d fly a thousand miles, if I could just see you, tonight!)

 

 

 

 

 

 

* there’s a booked called „Where is my sister“ by the Swedish author Sven Nordqvist, where a little boy goes to look for his sister and finds her in a secret place

** we’re gonna host a murdermysteryparty and I tried my costum on and since my role is ‚duchess Gwendolyn‘ I told the kids to call me so, which the middle couldn’t really pronounce, so instead of she just said „Coinsidence“

 

we could be together baby, as long as skies are blue

or: oh New England, I fell in Love with thee…

I’ve never been to New England but always wanted to go there. I saw pictures of it and always was like: if I’d ever move to the US… I’d move into a small town somewhere in New England.

So 2 weeks ago I spent the weekend in Boston. Well, not only Boston.
Thursday morning Anja and I took the plane to Boston (oh my gosh, we had to get up at 4:30… NOT MY TIME! I am so not a before-9am-and-2-cups-of-coffee-kind of person, or to quote my neighbor: „Ich bin auf der bisserl späteren Seite von 7“- „I am more on the other side of 7“).
There we met Valentin to spent the day in this beautiful city. I fell directly in love with it. It reminded me so much of my own true love, Gothenborg. We walked and walked and walked.
Sitting around in the park, drinking coffee, shopping, taking pictures… It was awesome. Now I know, why so many people LOVE Boston. It’s like… you don’t have a chance, you’ll just fall in love with it.
The night was… well… let’s just not talk about it, I didn’t sleep at all and I don’t wanna think about it!
Saturday morning we rented a car to drive to Maine. Yes. The state Maine. As in 6 hours ride? yaap.
We took the coastal route- it was beautiful, seeing all this sweet little towns, the coast…
We had our first coffee-and-breakfast-break in a small town called Portland and also stopped in Cape Elizabeth to see the lighthouse.
In Bar Harbor we stopped for lunch (lobsters and shrimps yuuummm)… the whole time I felt like I was in Sweden- the landscape, the coast, the buildings and most important- the air. Even though it was sunny and hot- the air was fresh. loved it. And not to mention the smell of the coast. baby, I’m home.
After endless driving we reached our destination: Acadia International Park, were we spent a couple of hours. beautiful.
In the evening we drove back toward Boston, super excited and super tired, filled with joy and a kazillion pictures.

Sunday morning I had to fly back to Richmond since I had an Aupair meeting.
And guys, I just loved the flight attendant- see, I’m super afraid of flying and everyone who already had the chance to fly with me knows that (I’m talking about stopping infront of the airplane, not willing to move on and having 2 flight attendants and my daddy carry me into the plane while I was hyperventilating and crying), so here I was sitting in this super tiny airplane trying to not lose my mind… and then I heard the flight attendant singing (I’m so not kidding) „Welcome on board on our flight toward…. oh ya, right, we’re flying to Richmond! Just lean back and ENJOY… just do nothing and reaaaaalx… until we reached our final destination or ran out of food and corny jokes!“ as soon as we landed he was like: „please remain seated with your seatbelts on until we reached our final parking position or we ran out of gas. If you forgot any personal items please check the lost and found corner or just wait a couple of weeks and check out my ebayaccount“
I laughed like all the time.

so, and here are some pics…

Diese Diashow benötigt JavaScript.

thanks again Anja and Valentin for the amazing pics. SWEET