Ich bin wieder da!

Aber eigentlich bin ich nun dort:

www.theaustrianinamerica.wordpress.com

18 Monate USA- Wahnsinn haben mir anscheinend nicht gereicht, darum habe ich beschlossen, für die nächsten drei Jahre dort zu bleiben (der Liebe wegen, und auch weil ich dort zum studieren anfange)

Fragt mich nicht, wie das alles gehen wird, ich weiß es selber nicht, es ist der pure Wahnsinn, aber ich bin gespannt.

Folgt mir gerne (virtuell) nach Amerika und erlebt mit mir den puren Wahnsinn- Ich freu mich!

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(dort werde ich auch einen kurzen Bericht über meinen Heimaturlaub schreiben)

Haardesaster, das Ende

(hoffentlich)

Nachdem mir die Heldenfrisörin die Haare gerettet hat, ich aber nach wie vor einen siemlichen Grünstich hatte (um das rot endlich los zu werden und ich war darauf vorbereitet), habe ich meine Haare einfach ein paar mal mit Zitronenkamillehonigmischungswasser durchgespült und auch eine Aspirinspülung gemacht. (einfach eine Aspirinbrausetablette im Wasser auflösen, übers Haar gießen, etwas einwirken lassen, auswaschen- wirkt Wunder! Nach einer Anwendung war das Grün schon deutlich weniger!)

Die ganzen Kamillenteeapsirinspülungen hatten aber zur Folge, dass die aufblondierten Spitzen nun weißblond sind, und obwohl ich immer schon weizenblondes Haar haben wollte, sah es … uhm… ja… gacki, aus. Also wieder den geliebten Bloggerdutt. (man, ich will meine Haare wieder offen tragen!!) Völlig verzweifelt hab ich meine Frisörin dann angerufen und sie voll geheult und noch einen Notfalltermin bekommen, wo noch mal grün aufgetragen wird, um das lästige Rot endgültig los zu werden und um das Blond mit einer Brauntönung dem restlichen Braun anzugleichen. Nie wieder Sombre. Ehrlich!

Zwischenzeitllich musste ich noch gefühlte tausend mal bei dem andren Frisör anrufen und die Telefonistinnensusi zusammenstampern, wo denn jetzt endlich mein Geld bleibt, gibt es dass, dass ich so lang drauf warten muss?

Viel Ärger um nichts, im Endeffekt schaut mein Haar wieder so aus wie am Anfang, nur deutlich weniger rot. Uff.

Oder ‚Uffdah‘ wie der Minnesotan sagen würde. Da waren wir nämlich über das 4th of July weekend, in einem kleinen Häuschen, direkt am See, etwa 90 min westlich von Minneapolis (denk ich halt, dass es westlich war, hab auf der Hinfahrt geschlafen haha) Die Anreise war… hmm… zu spät losgefahren, Flug 20 Minuten Verspätung, Anschlussflug beinah verpasst, dann Auto mieten, mitten in der Nacht hungrig einkaufen gehen, ewig fahren und dann von Millionen Gelsen begrüßt werden. Aber nachdem wir ausgeschlafen haben, konnten wir so richtig entspannen und Tante, Onkel und Cousinen, sowie deren Kinder besuchen, Kayaken, Paddeln, schwimmen, Trampolin hüpfen, Kartenspiele spielen, und natürlich essen, essen, essen… herrlich war es! Am 4. sind wir dann in den Ort gefahren, um die Parade anzuschauen, anschließend gab es dann ein Lagerfeuer mit jede Menge Pie und S’mores. Abends sind wir dann an den Rummelplatz gefahren und haben das Feuerwerk angeschaut. So stell ich mir Urlaub vor! (hab ich schon mal erwähnt, dass ich schon immer in einen kleinen Ort am See Urlaub machen wollte über 4th of July?)

Die Heimreise war weniger schön- 4 Stunden Aufenthalt in Philadelphia, und dann hatte der Flug 2 Stunden Verspätung, wir konnten aber zum Glück umbuchen und haben die letzten Plätze bekommen- zum Glück, da wir später herausgefunden haben, dass unser Flug gecancelt wurde.

Jetzt ist wieder Alltagswahnsinn angesagt, inklusive Koffer packen und ins Gästezimmer umziehen.  Aber erst mal Eiskaffee! Wir haben hier nämlich auch Hitzewelle. Nur hält unsere schon seit Mai an;-)

 

 

(Fotos habe ich leider keine, da mein Handy die ganze Zeit ausgeschaltet war, ich war zu sehr damit beschäftigt,mdas Leben zu genießen^^)

 

worauf ich mich freue…

Mein letzter Arbeitstag rückt näher und näher und man kann die Anspannung förmlich spüren. Ich bin nur nach am Heulen, meine Gastmama ist nervös, die Mädls sind aufgeregt, weil wer Neuer kommt (Geschenke, Aufmerksamkeit, neue Grenzen austesten, Besuch etc) und traurig (weil ich geh), der Bube versteht es nicht ganz… Ich habe schon begonnen, mein Zimmer langsam zusammen zu packen, weil ich für 2 Wochen dann im Gästezimmer bin. Ich habe festgestellt, für mich ist es einfacher, langsam, jeden Tag ein paar Dinge einzupacken, gestern waren die Fotos dran… ja, es ist schwer. Aber es wird gut.

Mein Abflugdatum habe ich auch schon, aber ich werde es ändern lassen, da ich eh nicht herumreisen werde und 4 Wochen nur rumsitzen? Mein neues Abflugdatum weiß ich noch nicht, aber ich muss sagen: so schwer es mir fällt, ‚meine‘ Kinder zu verlassen, ich freu mich auf daheim!

besonders freue ich mich auf…

  • eine frische Käsesemmel vom Fleischer. Schön knusprig und viiiiiel Gouda. Yummy. (Bitte gleich am Flughafen)
  • Sauerkraut. Ja, ich bin besessen von Sauerkraut. Ich könnt das sackerlweise essen. Stink ich halt, is ma wurscht;-)
  • zu Fuß gehen, Rad fahren
  • ein eisgekühltes Radler, oder einen Kaiserspritzer. und Hugo.
  • die Konditoreileckereien meiner Schwester. Schaumrolle! Mozarttorte! Mohnschnitte! Und dass sie in einer Konditorei arbeitet und mir ständig Fotos von ihren Kunstwerken schickt, hilft nicht;-)
  • Heurigenbesuch mit den Großeltern. Und da ess ich dann auch ein gscheites Speckbrot, obwohl ich sonst kein Fleisch esse
  • Butterbrot! Schafkäsbrot! Honigbrot! (und wie die Oma immer sagt: mindestens 1 cm Butter und doppelt so viel Schafskäse)
  • Bauernmarkt, Notfallrunden im Wald, Terrassen sitzen

 

Ja, ich freu mich. Auch wenns nur kurz sein wird.

Memorial Weekend

Da am Montag Memorial Day war, hatte ich ein verlängertes Wochenende, welches ich in vollen Zügen genossen habe. Freitag begann mit Beeren Pflücken, abends waren eine Freundin und ich Domino Spielen in meiner Kirche (etwas, dass ich alle 2 Wochen mache… und es ist jedes Mal zum Schreien komisch, wir lachen, essen, blödeln… es macht so viel Spaß!) und anschließend noch etwas Trinkenk. Wir saßen lange an der Bar mit unserem Glas Wein, haben über Gott und die Welt geredet, philosophiert, gelacht… Manche Menschen trifft man, und es ist, als ob man sich schon ewig kennen würde. Ich hab sie zwar schon ein paar Mal getroffen, aber wirklich geredet haben wir nie, und dann kam der Florida Trip, wo wir uns ein Zimmer, und weil zu wenig Betten da waren, auch ein Bett geteilt haben. Und da lagen wir, mitten in der Nacht, mehr oder wenig fremd für einander… und dann kam eine Anektode über eine gemeinsame Bekannte und das Eis war gebrochen. So saßen wir auch freitags Abend bei Wein und haben geredet, als würden wir uns schon ewig kennen. Am Heimweg haben wir dann noch einen hübschen Beistelltisch in einer Seitengasse gefunden, den wir mitgenommen haben, das wird mein nächstes Projekt. (Nachts um halb 1 mit einem Holztisch durch die Stadt zu laufen ist ja auch ganz normal haha).

Samstag bin ich an den Pool und hab mich dort an die Liege geklebt und bin nicht mehr aufgestanden. Außer um kurz in den Pool, aufs Klo, neue Sonnencreme aufzutragen oder um zur Bar zu rollen um Nachschub zu holen. (und weil ich so Sonnencremephobistisch bin, hab ich mich im 10 Minuten Takt eingeschmiert, bis jeder voll genervt war… als ich als einzige keinen Sonnenbrand hatte, haben sie nicht mehr gelacht)

Montag war ich dann mit der Bambusschwester kayaken. Wir sind morgens los und sind 3 Stunden gekayakt, es war warm und sonnig, wir hatten Bier und es war richtig schön. Am nächsten Tag hab ich mich nicht mehr rühren können. Nachher waren wir noch spazieren und Blumen pflücken, haben gegrillt… so stell ich mir Feiertage vor!

Zwischendurch kam ich mir wie im Schwedenurlaub vor, Weizenfelder, Wald und Wiese, Blumen pflücken… so schön… Ich habe die Kamera beim Spazieren vergessen, ich hätt so gern Fotos gemacht von den Weizenfeldern, mit blauen Kornblumen dazwischen, dem goldenen Sonnenuntergang, den rießen Margaritenfeldern… ich habe dafür umso mehr mentale Fotos gemacht und sie als Erinnerung gespeichert! Außerdem waren wir eh zu beschäftigt mit plaudern, lachen, genießen, Blumen pflücken…;-) Ich konnte richtig Energie tanken für den Bambuswahnsinn der mir jetzt noch bevor steht!

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schauen diese Blumen nicht freundlich und fröhlich aus?

image image imageseit einer Woche wasche ich mir die Haare mit Kamillezitronenhonigaufguss, um sie natürlich aufzuhellen… und ich muss sagen, sie werden heller und schauen viel gesünder und sommerlicher aus. Ich will nämlich endlich weg vom Färben und wieder meine natürliche Haarfarbe haben:-)

 

 

Berry Yummy

Schon letztes Jahr wollte ich unbedingt Erdbeeren pflücken gehen und ein Erdbeerfest veranstalten, aber- ewig aufgeschoben und verpasst. Das sollte heuer nicht passieren und so sind die Kinder und ich zu einer Strawberry picking farm gefahren… und was soll ich sagen- es war herrlich. Die Sonne hat geschienen, aber es war nicht zu heiß, es waren keine Leute dort, die Kinder waren gut aufgelegt und die Erdbeeren waren reif. Wir haben mega viele gepflückt und noch mehr gegessen… so herrlich süß und saftig! (oder wie der Kleine sagen würde: ‚berji yummy jawberjis‘- statt ‚V‘ sagt er nämlich ‚B‘ und statt ‚R‘ sagt er ‚J‘ und ‚S‘ kann er auch noch nicht sgen…) Der Erdbeersaft ist geronnen und schon nach kurzer Zeit waren die Schleckermäuler und Hände erdbeerrot! Der Kleine war ganz aufgeregt und konnte kaum pflücken vor Aufregung und Überforderung- sooo viele Erdbeeren! Die Große hat sich einfach mitten ins Feld gesetzt und gegessen und die Mittlere ist herum gerannt und hat gesungen. Neben den Erdbeeren haben wir auch frischen Honig gekauft- mich erstaunt es immer wieder wie sehr man den Unterschied zwischen Bio Ab Hof Honig und billig plastikverpackten Supermarkthonig schmeckt… der hat so richtig nach Heimat geschmeckt! Nach einer Fahrt am Heuwagen sind wir dann nach Hause, wo jetzt die Erdbeeren verarbeitet werden: Erdbeermarmelade, Erdbeereis, Erdbeersmoothie, Erdbeerkuchen, Erdbeerknödel,… und was nicht verarbeitet oder sofort genascht wird, wird eingefroren und später verarbeitet. Vielleicht fahr ich nächste Woche noch mal hin um Nachschub zu holen!

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